
Zur pädagogischen Arbeit im Kinderkotten

Die pädagogische Arbeit im Kinderkotten wird von einem Team aus 3
fest angestellten Mitarbeiter/innen und einem/r Berufspraktikant/in
geleistet und hat den Situationsorientierten Ansatz (Prof. Dr. Armin
Krenz) als Grundlage.
Alle Mitarbeiter kennen die 6 verschiedenen Ausdrucksformen von Kindern
und unterstützen die Kinder darin, die eigenen Gefühle kennen zu lernen
und damit umzugehen. Dadurch entsteht ein positives Miteinander und
Umgangskulturelle Werte wie Freundlichkeit, Offenheit, gegenseitige
Hilfestellung geben oder Miteinander reden, bekommen wieder einen
höheren Stellenwert.
Mit
Kindern zu reden, ihnen Beachtung und Wertschätzung entgegen zu
bringen, ihnen Zeit und Ruhe zu geben, sie anzunehmen wie sie sind,
ihnen Bewegung zu ermöglichen; all das sind seelische Grundbedürfnisse, die befriedigt werden
müssen, damit Kinder Fähigkeiten und Fertigkeiten , wie Konzentration
oder Anstrengungsbereitschaft aufbauen können. Nur dann sind sie in der
Lage, ihr zukünftiges Leben Angst frei und selbst bestimmt zu gestalten.
Kinder haben im Kotten viel Zeit zum Spielen: Nur durch intensives und konzentriertes Spielen wird eine Schulfähigkeit aufgebaut.
Alle Mitarbeiter/innen geben Spielimpulse oder spielen gemeinsam mit den
Kindern. So wird eine vertrauensvolle Beziehung aufgebaut, in der
Kinder sich zu selbst bestimmten Persönlichkeiten entwickeln.

Die Beobachtungen während des Spieles werden gesammelt und gemeinsam im Team ausgewertet und daraus neue Impulse für die Kinder entwickelt.
Um den Kindern die eigene Entwicklung verdeutlichen zu können, werden als Bildungsdokumentationen so genannte „Kottenhefter“ geführt. Diese vom Kind und ErziehungsbegleiterIn gemeinsam erstellte Mappe soll dem Kind die Möglichkeit geben, eigene Lern- und Entwicklungsschritte nach zu vollziehen.
Der
Kinderkotten ist für die Kinder ein Ort, an dem sie lachen und weinen,
tanzen und singen, rennen und still sitzen, klettern und krabbeln,
Freude und Trauer erleben können. Ihre Bedürfnisse werden wahrgenommen
und in den Mittelpunkt der täglichen Arbeit gerückt.
Die folgende Skizze greift noch einmal alle bereits angesprochenen Aspekte (im Text unterstrichen) der pädagogischen Arbeit auf und verdeutlicht den ganzheitlichen Ansatz.
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So bauen
Kinder Fähigkeiten und Fertigkeiten auf, um ein Angst freies, selbst bestimmtes Leben führen zu können: Lernmotivation, sich für etwas zuständig zu fühlen, Sorgsamkeit, Empathie, Interesse entwickeln, Suche nach Lösungen…
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Spiel als wichtigste Tätigkeit der Kinder |
Beziehung und Begleitung durch Erwachsene |
den Alltag als Lernfeld nutzen
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| Spielfähigkeit=Schulfähigkeit | ||||
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Grundlage der Arbeit sind die seelischen Grundbedürfnisse: Zeit, Ruhe, Annahme, Wertschätzung, Bewegung, Neugierde, Verständnis, Vertrauen, Sicherheit, Mitsprache… |
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Wenn Sie gerne ausführlichere Informationen zur pädagogischen Arbeit
haben möchten, dann schreiben Sie uns ihre Fragen per Mail oder
vereinbaren Sie einen Besuchstermin. Unsere Kontaktdaten finden Sie im
Impressum.
Alle sind herzlich willkommen!
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